Momentan habe ich so eine große Lust, total abzufeiern. Der ganze langweilige Tagesablauf, das ganze Lernen, das ganze Arbeiten, das will ich grade mal so wegtanzen. Komme auch gerade vom Arbeiten heim, es ist früh morgens und da mein Stammclub genau gegenüber von meiner Arbeit liegt, konnte ich sehr gut mitbekommen, was da heute so abging. Hach. Als Tribut gibt es dieses schöne Lied von den beiden echt toppen-DJs Lexy &K-Paul, die ich auch sehr gerne mal wieder live erleben würde. Konnte heute leider nur am Club vorbeilaufen, und die tiefen Bässe und minimalistische-elektronische Töne vernehmen. Ich glaube, ich muss übernächste Woche dringend zu Ellen Allien gehen. Einfach den ganzen Unistress wegfeiern, der sich seit Wochen ohne Ablassventil ansammelt.
Die Tage werde ich auch an einigen Projekten hoffentlich weiterarbeiten. Immerhin steht noch viel Bastelarbeit aus, für ein anderes Projekt muss ich endlich mal das Storyboard umsetzen und für wieder was anderes Entwürfe anfangen. Jetzt wo ich den neuen und viel schnelleren Lap-Top habe. kann ich doch sicher auch viel besser und effizienter arbeiten. Muss meine Mappen ja mal ein bisschen mit neuem Kram aufstocken.
So, meine Schlaflosigkeit werde ich jetzt dazu nutzen, ein weiteres Thesenpapier für die Uni fertig zu schreiben. Oder eventuell an nem neuen Mix basteln. Da hab ich so Lust drauf.
Was macht man, wenn man aufgrund des Studiums immer kostenlos in alle wichtigen Kunstgallerien der Stadt darf? Richtig, jene besuchen, sofern man ein wenig Zeit hat! Momentan hängt richtig tolle Kunst in dem Museum, manche tollen Kunstwerke sind auch schon wieder weg. Was ich grade aber jedem ans Herz legen kann, der ein Faible für moderne und experimentelle Kunst hat, ist die Ausstellung über Jack Goldstein.
Also, nichts wie hin, angucken und glücklich sein! Und wer eh dann grade in Frankfurt ist, kann auch noch direkt einen Abstecher in die Schirn machen. Da werden momentan Werke von László Moholy-Nagy ausgestellt, einer der Bauhaus-Lehrer.
…mal wieder ein klein wenig äußerst geniale Musik.
und wer es etwas freier im Jazz mag, dem sei das Lied empfohlen:
Bis ich mich wieder ausführlich melde, kann es noch ein Weilchen dauern. Muss gerade mehrere Sachen parallel für die Uni bearbeiten und nebenher arbeiten. Daher erstmal nur das.
Momentan ist es hier ein wenig ruhiger, das wird sich hoffentlich auch bald etwas ändern.
Ab morgen fängt mein Studium an (Stress, yeah) und ich arbeite parallel an zwei Projekten. Die drei Dinge haben in ihrer Planung in den letzten Tagen einfach enorm viel Zeit und Mühe gekostet. Vielleicht wird das jetzt anders!
Ich bin selbst sehr gespannt, wie das Studium wird. Ein geiles Proseminar in Kunstgeschichte darf ich ja noch nicht belegen, obwohl ich es gerne würde. Aber was solls.
Letzten Mittwoch kam Matthew Herbert nach Offenbach ins Robert Johnson mit dem Vorhaben, Töne und Geräusche für sein neues Album aufzunehmen. Wer ihn kennt weiß: Seine Musik ist von vorne bis hinten experimentell. Er kreiert immer etwas neues.
Natürlich waren Freunde und ich auch vor Ort. Diesen grandiosen Künstler muss man ja mal live sehen. Auf dem Melt! hab ich das zwar schon, aber diesmal konnte man auch Teil seines neuen Albums sein. Tolle Vorstellung, da mithelfen zu können.
Es wurden im Club überall Mikrofone installiert, die alle Geräusche drumherum aufnehmen sollen. Gleichzeitig wurde man gefilmt. Irgendwie wurde man auf jeden Fall für die Ewigkeit festgehalten. Dann fing Matthew an, uns Anweisungen zu geben, welche Geräusche wir machen sollten. Alle Leute im Raum befolgten dies und nach guten drei Stunden waren alle Sounds im Kasten. Als Dankeschön hat der gute Mann noch eine Stunde lang aufgelegt (auf dem Melt! bin ich von der Qualität seines Sets schon ausgeflippt und diesmal war es wieder nicht anders. Er hat sehr viel von seinem Album „Wishmountain is dead“ aufgelegt, mal mittendrin was anderes (Mr. Oizo zB) und zum Schluss sein eigenes „The Audience“-jazz-wunder als Abschluss). Der Abend war einfach toll.
Von einem andere Besucher hier mal eine Aufnahme:
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Ebenso toll war Wallis Bird Ende September in Mannheim. Ihr Konzert war einfach wundervoll, wie immer. Da kann ich nur sagen: Wallis, komm schnell wieder in unsere Region! Man kann ihre Konzerte einfach unendlich oft besuchen.
Mein neustes Projekt, an dem ich längere Zeit gearbeitet habe, ist schon seit gut zwei Wochen fertig, doch erst jetzt komme ich dazu, es hier mal zu posten.
Undzwar habe ich meine Zimmerwand mit einem Andy Warhol aus Pixeln dekoriert. Insgesamt ist der Gute 1,90 m groß und 1,40 breit und besteht aus insgesamt 259 Rechtecken in verschiedenen Grautönen.
Seit kurzem hat sie wieder zugeschlagen – Ellen Allien hat endlich wieder neue Singles rausgehauen. Und weil ich die Lieder top finde und ich ihre Abende, wo sie auflegt, auch nur wärmstens empfehlen kann, poste ich doch mal die beiden Tracks hier. Das Bild oben hab ich übrigens im Dezember letzten Jahres von ihr geschossen.
Heute will ich mal eines meiner Lieblingslieder posten. Das habe ich vor Jahren auch schonmal auf meinem alten Blog gepostet. Aber das tut hier nichts zur Sache bei.
Der Bauhaus-Gedächtnis-Dance mit Hannüh und meiner besseren Hälfte an der Weißenhof-Siedlung in Stuttgart (dort stehen und standen sehr tolle Bauhaushäuser [übrigens auch rechts im Bild ein Teil eines Hauses] . Kleiner Kulturtipp.)